unter Fremden

4.3.15


Was ich gerade tue:
Die Gastfreundschaft meiner Gastfamilie in Bielefeld genießen.


Was ich höre:
Ryan Adams & the Cardinals - cold roses. Vorzügliches Album.


Was demnächst ansteht:
Abschlussprüfung
OP
umziehen
Hochzeiten
Jungscharfreizeit
Kinderbücherklub
wieder umziehen


An was ich denke:
Ich wurde mit einer nahezu perfekten Kindheit gesegnet/beschenkt (wie man es betrachten will) und da ich keine aktuellen Fotos von irgendwas habe, ein altes aus eben dieser:





Und da ich den letzten drei Jahren 4 mal umgezogen bin und 4 mal davon mit "fremden" Leuten, geht mir durch den Kopf, was es Gutes an sich hat.
Auf das negative gehe ich auch ein.

Ich mag es, unter Fremden zu sein. Es ist leichter als unter Menschen, die man kennt. Man kann sich komplett neu definieren und sich schon davor Gedanken machen, was man für ein Bild hinterlassen will. 
Auf die Dauer wird es zwar anstrengend und früher oder später zeigt sich das wahre Gesicht, aber hey, der erste Eindruck zählt.

Ja ich glaube sogar, unter mir komplett unbekannten Menschen bin ich sympathischer als vor "Halbbekannten", vor denen ich meistens sehr zurückhaltend bin, weil ich weiß, dass ein Bild von mir bereits besteht.
Und es ist leichter, ein neues aufzubauen, als ein altes zurechtzurücken. 

Richtig anstrengend ist es in einem Raum mit Freunden / Familie, Bekannten, Halbbekannten und Fremden.
Da bin ich dann komplett überfordert :D



Es gibt einfach Charaktere, die wirken immer authentisch, egal was sie tun.

Weil Charisma leicht mit Authentizität verwechselt wird.

Und die Tatsache dass man unter verschiedenen Bekanntheitsgraden verschiedene Verhaltensweisen annimmt, bedeutet noch lange nicht, dass man an Authentizität verliert.

Ein Mensch hat nun einmal viele Seiten. 
Viele authentische Seiten.
Die sich unter verschiedenen Menschen verschieden verhalten.

Meistens.







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