Kinderweihnachtsfilm

16.11.14

Es hört sich komplett kitschig an wenn ich von meiner Familie erzähle schwärme.
Aber warum muss man denn immer so realistisch/pessimistisch oder auch optimistisch sein, wenn man doch einfach mal sein Leben wie ein Weihnachtskinderwuselbild betrachten kann und man lernen kann, nicht nur Filme, sondern auch das eigene Leben romantisch zu finden.
Man braucht dazu manchmal nur Hintergrundmusik.(Die wohl nur schön ist, wenn man es als Kind gehört hat. Immer und immer wieder unterm Tannenbaum ;D) 

Mein Bruder hat erzählt dass seine Freunde immer nur "Oh Rose." stöhnen, wenn er anfängt, von Augustdorf zu erzählen.
(Rose von golden girls, die immer von St. Olaf erzählt)
Da haben wir gemerkt, als wir durch unseren vertrauten Jibimarkt gingen (der übrigens nicht wie andere Geschäfte immer wieder neu ordnet), dass Augustdorf unser St. Olaf ist. 
Der Ort in dem wir behütet aufwuchsen, mit Musik wie Stefanie Hertel und Geschwister Hoffmann, Musicals wie Vater Martin vorführten, mit unseren Geschwistern "zankten" (wie man so schön sagt), Liebe wächst wie ein Baum Hörbücher hörten (Janette Oke), zu Weihnachten immer mit verdeckten Händen unsere legendären fake-Kartons auspackten, aus Angst, die anderen Geschwister könnten die neuen Trusikis sehen und jedem dritten auf der Straße winken mussten konnten, einfach weil man sie tatsächlich kannte/kennt.

In unserem Gottesdienst in dieser alten Kirche saß ich neben meinem Bruder, die schlafende Samia auf dem Arm und der Chor unserer Gemeinde sang, kurz nachdem wir mit meiner wunderbaren Jungschar vorgetragen haben. 
Pure Zufriedenheit.

Glück, nur tiefer und lang anhaltend. 

Und schon ist mein eigenes Leben ein Kinderweihnachtsfilm. :D















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