Die Hochzeit meiner Freundin

4.10.14



Ein Auszug aus meiner Rede:

Sinya ist diese Freundin.

Die Freundin, die noch nach Mitternacht zur Bank bei der Feuerwehr kommt, damit ich mir alles von der Seele weinen kann.
Die Freundin mit der man stundenlang schweigend Musik hören kann.
Die Freundin, die man im Bus kennenlernt.
Die Freundin mit der man puzzlet,
Die Freundin, bei der deine Zahnbürste steht.

Einfach die Freundin.

Wer hätte gedacht dass die Sinya, die mal pinke Haare hatte und immer nur Jungenhosen trug, mal ein Brautkleid tragen würde.
Oder die Sinya, die mir damals eine Mix-CD mit Avril Lavinge und Bushido schenkte, JA gesagt hat.
Die Sinya die wochenlang einen selbstbearbeiteten Bildschirmhintergrund mit der Aufschrift „smaries“ hatte und erst spät bemerkte dass da nicht das gewünschte „smarties“ stand.
Die Sinya die sich beim telefonieren versuchte in die Hängematte zu stellen, kläglich dabei scheiterte und das Telefonat vorzeitig durch einen Aufprall aller beteiligten auf den Boden beendet werden musste.
Die Sinya die genau 5 Dreadlocks ihr eigen nannte.
Also wenn nicht die Sinya, wer sonst sollte diesen Benny heiraten?

Die beiden haben das gefunden, was alle suchen.
Und vielleicht, oder ganz bestimmt ist das, was alle suchen, das Ergebnis einer Entscheidung.

Wenn man sich dafür entscheidet, sich aus einer Entscheidung heraus,  bei späteren Entscheidungen für die Liebe zu entscheiden, dann sind auch mühevolle Folgeentscheidungen entschieden richtig.

So sitzt ihr da und ich steh hier, mein Herz und unsere Vergangenheit offen gelegt
doch ist es die Tatsache, dass ich in meiner verwirrten Persönlichkeit (50% Sanguiniker und 50% Melancholiker) hier stehe,
immer noch mit Sinya befreundet,
die Tatsache, die dir Benny zeigt, wie sicher du bei ihr bist.

Denn Sinya bleibt. 











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